Erotische Designs

„Des Künstlers Blick voll Lust den holden Körper schaut“ lautet ein Vers im Gedicht „A la Malabaraise“ von Baudelaire. Ob der lustvolle Blick auf den „holden Körper“ ein Spezifikum künstlerischer Wahrnehmung ist, mag dahin gestellt sein; dass er aber eine nicht zu übersehende Perspektive Christoph M Frischs ist, das verraten seine Bilder. Mehr noch, Frischs kreativer Impuls ist Ursache einer doppelten Lust: seiner eigenen – welch ein vergnüglicher Kampf muss es doch manchmal sein, stundenweise-tageweise, über einem Körper zu sitzen, ihn zu modellieren, einzufärben, auszukratzen, zu zerstören, neu zu schaffen – und unserer, des Betrachters Lust, indem er der Künstler, die Figur so haut-nah und, als Abbild, doch so unerreichbar fern vor uns hinstellt und sogar überlässt, sofern sich unsere Lust noch in einem einigermaßen tolerablen Verhältnis zum Vermögen verhält.
Auszug aus einem Vortrag von Armin Schmitt zu Christoph M Frisch "Baudelaire-Zyklus" | 1990
Auswahl von Zeichnungen ab 1986

Ohne Titel Federzeichnung |1986

Pan Zeichnung weiß gehöht | 1986

Minotaura Tusche, Gouache | 1986

Stundenblatt Federzeichnung laviert | 1987

Studienblatt Zeichnung auf Ingrskarton | 1990

Studienblatt Zeichnung und Gouache auf Ingrskarton | 1990

Liegende Rötelzeichnung auf Ingreskarton | 1990

Freundinnen Rötelzeichnung auf Ingreskarton | 1990

Studie Tusche | 1990

Ohne Titel Tusche auf Karton | 1991

Liegende Tusche auf Ingreskarton | 1994

Liegende Tusche auf Ingreskarton | 1994

Sitzender Akt Zeichnung weiß gehöht | 1995

Studienblatt Zeichnung weiß gehöht | 1997
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